"Wir sind zu sehr auf die Erwerbsarbeit fixiert."

Ueli Mäder im Gespräch mit Enno Schmidt

Prof. Dr. Ueli Mäder ist der meist gefragte Soziologe der Schweiz, Dekan der Philosophisch Historischen Fakultät der Universität Basel.
Er vertritt nicht das bedingungslose Grundeinkommen für alle, sondern eine Ausweitung der Ergänzungsleistungen. Im Interview betont er die Notwendigkeit, der einseitigen Abhängigkeit von Erwerbsarbeit entgegen zu wirken.

Aufnahme: 03. März 2007, Universität Basel
Kamera: Daniel Häni
Bearbeitung: Enno Schmidt
Dauer: 8 Minuten

2 Comments

  1. Anonymous

    In Ueli Mäders Film sehe ich die Zahl von 90 Milliarden, die das Grundeinkommen in der CH ca. kosten würde.
    Was ich jedoch nicht fand, sind die Zahlen, die heute ausbezahlt werden durch die AHV/IV, ALV, Sozialhilfe, Familienzulagen, Stipendien usw. sowie die Löhne, der dadurch beschäftigten Personen.

    Für 2006 fand ich folgende Zahlen unter http://www.bfs.admin.ch: Gesamtrechnung Soziale Sicherheit Ausgaben für 2006
    138.5 Mia. Gesamtausgaben
    davon
    127.4 Mia. Sozialleistungen
    Ob darin die Löhne des so beschäftigen Personals auch miteingerechnet ist, weiss ich nicht.

  2. Pingback: Grundeinkommen in der ARENA SF

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