Grundeinkommen – Kultureinkommen

Grundeinkommen und die Künstler.
Weniger Stipendien? Neue Denkräume? Ein neuer Begriff von Kunst und von Arbeit? Weniger Leute, die meinen, Künstler sein zu müssen, weil mit einem Grundeinkommen „jeder aus seinem Stück Dreck, seinem Stück Ton eine menschliche Gestalt schaffen kann“. „Was würde das im Sozialen bewirken?“ „Macht ein Grundeinkommen nicht auch träge und die Künstler mundtot?“
Künstler und Kulturschaffende sprechen über das Grundeinkommen.
Eins ist klar: Aus kultureller Sicht muss es bedingungslos für jeden sein.

Aufnahme: 05.10.2006, Basel
Kamera: Pascal Klotz
Musik: Enya
Bearbeitung: Enno Schmidt
Dauer: 17 Minuten

14 Comments

  1. Anonymous

    Künstler sind die letzten Leute, die zum Thema Grundeinkommen, beachtet werden sollen. Wie unterstützen sie die Gesellschaft, damit diese _überleben_ kann? Können die ein Haus bauen, eine Kuh melken, einen Patienten operieren? Kaum, die machen nur schwachsinnige Dinge, auf die man verzichten kann und absolut nicht notwendig sind. Die soll man alle in ein Überlebenscamp schicken, die würden nach 5 Minuten heulend nach Hause wollen. Gerade diese Leute sollten Zwangsarbeit erledigen, damit sie sehen, dass ein Strassenputzer eher nötig ist als ein Pissoir in einem Museum.

  2. Anonymous

    Wenn die Kunst stirbt, dann sterben wir doch auch alle mit! Wir mutieren dann vollends zu kulturlosen, gefühlslosen Maschinenwesen, die sich nicht mehr selbst erkennen können…und das kann doch keiner wollen, oder etwa doch? 😉

  3. Anonymous

    kunst ist wichtiger denn je, denn sie zeigt das die heutige kalte gesellschaft noch fähig ist gefühle zu zeigen und sich noch gedanken macht um andere, wie auch um sich selbst.
    was wären wir ohne die kunst; ohne die künstler welche uns diese schenken.
    wir wären marionetten in einem schlechten theaterstück und keiner bekäme es mit. wir wären stupide sklaven die das hirn längst ausgeschaltet hätten.(wobei ich mir da nicht immer ganz sicher bin ob da nicht einige dennoch schon gelandet sind.)
    eine herde von ja sagern in der es keine fische mehr gäbe die gegen den strom schwimmen um neues hervor zu bringen und verbesserungswürdiges aufzuzeigen und zum nachdenken zu bringen.
    künstler ist ein soooo weitreichender begriff.

    ist es heut nicht schon eine kunst zu leben wie andere es einem diktieren? wie andere es für richtig halten?

  4. mir scheint, es gibt 2 Lager: eines interessiert sich für lebendige, konstruktive, noch unbekannte Vorgänge und das andere interessiert sich für die Vernichtung derselben. Ich weiss nicht, wozu das führt.

  5. Anonymous

    Ich finde es auch nicht richtig wie argumentiert wir. Viele junge Leute (ich auch) möchten Heute gerne Berufe haben die kreativ, gestalterisch und künstlerisch sind. Viele von diesen Menschen entscheiden sich aber für einen anderen Beruf um Finanziell klar zu kommen und nehmen einen Job in kauf der ihnen nicht so richt viel spass macht. Und genau das finde ich im Grunde auch Richtig denn es kann doch nur funktionieren wenn man einen Job hat wo andere Menschen bereit sind (direkt oder indirekt) ihr Geld für zu bezahlen. Wenn jetzt jeder nur das macht was er gerne macht und was ihm spass macht dann machen 90% von den Leuten die ich kenne Sport, Design (in jeder Form), Musik oder ähnliches oder vielleicht auch gar nichts. Im gegenzug würden die 90% der Leute auch nicht bereit sein den Großteil ihres verdienten Geldes für Theater, Musik und so weiter aus zu geben. Absolut keiner von ihnen würde noch in der Fabrik bei uns im Ort arbeiten. Keiner würde sich durch eine kaufmännische Ausbildung in der Stadtveraltung kämpfen. Kaum einer würde sich den Stress im Gastronomiegewerbe antun. Natürlich gibt es noch Technikfreunde die aus leidenschaft neue Dinge entwickeln. Aber ein großteil würde die wege gehen die nicht so hart sind. Wie soll das ganze Finanziert werden? Mit Kunst, Sport, Sozialenberufen? Leider geht das nicht sonst hätte ich es auch gemacht.

    Die meisten leute die ich in der Industrie kennen gelernt habe würden lieber was anderes machen, aber da gibts halt kein Geld…

    Ich lasse mich gerne eines besseren Belehren, aber dann erklärt mir wie es gehen kann.

    (sorry für meine Rechschreibung aber das ist meine Freiheit die ich mir nehme 🙂 )

  6. Anonymous

    Hallo Anonym vom 26.1.09

    Du bist der Meinung, weil alle Personen ein Grundeinkommen von 1500.– oder 2000.– pro Monat erhalten, sie bis zur Pensionierung mit diesem Betrag zufrieden zum Leben bleiben? Kein Auto kaufen, in einem WG-Zimmer leben, keine Ferien, keine gute Stereoanlage sich leisten können, wenig Ausgang/Kino/Restaurant drinliegt, nur 2nd Hand Kleider usw. genau wie heute, am Rande des Existenzminimum leben? Denn mehr ist ja nicht vorgesehen als Grundeinkommen.

    Wenn du für dich selbst davon ausgehst, dass du bei solchen Zahlen noch eine Erwerbstätigkeit ausführst, weshalb gehst du davon aus, dass andere sich in die Hängematte legen würden, weil für sie das Geld reicht?
    Auch die haben (kostenintensive) Bedürfnisse…

    Die meisten wären bei diesem Betrag motiviert weiterhin einen Beruf zu erlenen, was ja die Grundvoraussetzung für ein höheres Einkommen ist. Später sind sie erwerbstätig, ok, vielleicht für eine gewisse Zeit nicht in diesem Umfang wie heute, können sich eine Teilzeiterwerbstätigkeit leisten. Dafür entstünde Freiraum, d.h. Zeit für etwas anderes, alle hätten die Möglichkeit, z.B. ein halbes oder ganzes Jahr sich einem Hobby zu widmen, etwas für die Gesellschaft tun, Stichwort Freiwilligenarbeit – viele können sich das heute finanziell nicht leisten!
    Um sich nach dieser Zeit mit frischem Mut sich wieder der Erwerbsarbeit zu widmen.
    Auf der anderen Seite könnte die Lohnarbeit auf mehr Hände aufgeteilt werden, auch ungeliebte, weil z.B. langweilige Jobs. Wenn daneben noch was unbezahltes, dafür Spass bereitendes Platz hat, ist auch ein langweiliger Job auszuhalten.

    Insbesonders auch Eltern, die eine Familie gründen möchten, hätten einen massiv kleineren Erwerbsdruck, wenn infolge der Kinderbetreuung ein Elternteil nicht mehr erwerbstätig sein kann. Kinder wären weniger ein Armutsrisiko, als das heute der Fall ist.

    Auch Geschiedene könnten profitieren und zwar beide Elternteile – die Ungerechtigkeiten von heute würden zum Teil aus der Welt geschafft!
    Die Alimentenzahlenden werden entlastet und für die Betreuenden wär der Geldstress kleiner – heute muss, wenn Geld fehlt, die kinderbetreuende Person, üblicherweise die Frau, mit den Kindern zum Sozialamt, weil das der erwerbstätigen Person, üblicherweise dem Mann, nicht zugemutet werden kann. Ok, das ist einigermassen nachvollziehbar. Aber dass für die Rückzahlung des so benötigten Sozialhilfegeldes nur die Frau und deren Verwandtschaft zur Kasse gebeten wird, obwohl die Kinder ja auch einen Vater haben, der sich sowohl aus der finanziellen wie auch aus der zeitlichen Verpflichtung gestohlen hat, ist eine massive Ungleichbehandlung der Betreuungsarbeit und damit eine Diskriminierung der Frauen, weil sie den Grossteil der unbezahlten und nicht Pensionskassenkapital bildende Betreuungsarbeit leisten.

    Ein Grundeinkmomen würde auch weniger Eltern-Streit für die Kinder bedeuten und manche heute verkachelte Situation wegen finanzieller Angelegenheiten würde gar nicht erst entstehen.
    Der Druck auf die Kinder, unbedingt studieren zu müssen, um überhaupt einen Job zu erhalten, entfiele auch, die Kinder könnten sich mehr dem widmen, was ihren Neigungen entspricht und weniger dem, was (heute)grad viel Geld einbringt und morgen dann vielleicht doch nicht mehr.

    Die Lohnkosten würden sinken, weil der Teil Grundeinkommen ja nicht mehr finanziert werden müsste, Dienstleistungen wären billiger, arbeitsintenive Produkte auch, Lohndumping wär nicht mehr ein solches Thema, wenn das Lohnniveau um das Grundeinkommen sinkt, die Schweiz würde konkurrenzfähiger gegenüber dem Ausland, wirtschaftlich gesehen, was wiederum im Interesse der Wirtschaft liegt.

    Und die wenigen Hängematten-TypInnen, die keine reichen hängemattenfinanzierenden Eltern haben, die beschäftigen heute die Sozialämter und IV-Stellen. Die erhalten in Zukunt ihr Grundeinkommen ohne Diskussionen, weisch we langwiilig, vielleicht sind sie so sogar motivierter, eine Erwerbsstelle anzunehmen, die ihren Fähigkeiten entspricht und ihnen zusagt, um unter die Leute zu kommen?

  7. Anonymous

    Vor ein paar Jahren besuchte ich (50 Jahre), eine Maßnahme vom Arbeitsamt.
    Dort wurde den Teilnehmern nahegelegt irgendwo ein Praktikum zu machen, aber wo?
    Allein diese Möglichkeit setzte bei mir wunderbare Energien frei. Ich ließ meiner Intuition freien Lauf und mit ein paar Mausklicken wußte ich auch wo. Kurz darauf konnte ich in einer Behindertenschule sehr lehrreiche Erfahrungen sammeln!
    Leider kann ich die Ausbildung nicht beginnen, da dann das ALG II gestrichen wird. Durch ein Grundeinkommen ist die Freiheit und die Möglichkeit für eine Ausbildung für ältere Arbeitslose gegeben!

  8. Margitta

    Der Volksmund sagt: „Das Leben ist ein Spiel.“

    Die Wahrheit in diesem Spruch wurde mir jetzt mit fast 60 Jahren bewusst.

    Um dieses Spiel spielen zu können, braucht mensch Regeln.

    Eine grundlegende Regel ist meiner Ansicht nach: Die Beschäftigung mit SICH SELBST!

    Fragen wie:
    Warum mache ich dies so?
    Warum fühle ich mich nicht ernst genommen?
    Warum denke ich dass,…?

    WARUM? WIESO? WESHALB? sind für mich die wichtigsten Worte.

    Zuerst einmal muß ich MIR die Fragen nur bezogen auf MICH beantworten, – ohne die uns antrainierte Fixierung auf ANDERE, in dem Sinne: „Was soll DER oder DIE denken, wenn ich DIES oder DAS mache, – damit ich MEINEN Standpunkt finden kann. Wenn ICH erst einmal mit MIR spiele, dann die Anderen beobachte, kann ich vesuchen mich mit den „Mitspielern“ zu verbinden um das „Spiel“ zu spielen.

    Das mag sich jetzt sehr kompliezier anhören. Ich vergleiche es gerne mit der Situation, wenn wir ins Berufsleben einsteigen. Mir wurde ganz schwindelig bei der Erklärung, was alles zu meinem Aufgabengebiet gehört und wie ich dies alles zu machen habe. Meist wurde ich davon erschlagen und dachte: „Das schaffst du nie!“
    Doch in kürzester Zeit wurde der Arbeitsablauf zu Gewohnheit.

    Und genau so läuft es auch ab, wenn ich den Weg zu MIR gehen will.

    Wenn ich eine Reise antreten möchte, z.B.: in die USA, erwartet mich Unbekanntes und wenn mein Wunsch, diese Reise zu wagen, stark genung ist, werde ich den ersten Schritt tun müssen, sonst kann ich das was mir diese Reise zu bieten hat nicht kennen lernen.

    Genau das geschieht auch bei der Reise zu MIR.

    Um die aus den Fugen geratende Welt „HEILEN“ zu können, ist es nach meiner Überzeugung wichtig, erst einmal unsere „innere Welt“ zu heilen.

    In diesem Sinne
    hoffnungsvolle Grüße
    Margitta Lamers

    PS.: Danke an die Betreiber dieser Seite und allen Kommentatoren.

  9. Sieht aus, als wenn der erste Kommentator weder Musik hört, noch ins Kino, Theater, zum Konzi oder Tanzen etc. geht – er tut mir schon leid, der Arme. Kunst und Kultur braucht die Gesellschaft, sie lebt auch davon! Was würde uns Menschen sonst überdauern? Nichts! Sicher, ich kann auch nicht mit jedem Kunstwerk etwas anfangen, aber deshalb verteufel ich nicht gleich alles! Man stelle sich nur einmal die Situation vor, dass ALLES, was mit Kunst und Kultur zu tun hat, von heute auf morgen verschwinden würde!!! Das wäre neudeutsch: Unbelievable! Ich weiss nicht genau, aber der größte Teil der Gastronomie würde da auch wegfallen. Und der Rest: Ohne Musik? Alle Krativen ins Gulag? Oh, armer Mensch, der so etwas fordert.

    Die Grundidee zum BGE geht ja gerade davon aus, dass es allen Menschen, ob gut oder schlecht, arm oder reich, kreativ oder einfallslos, zusteht. Übrigens hat bei diesem Punkt auch die Linke Verständnisschwierigkeiten – Gysi kann es nicht ertragen, dass auch "Reiche" ein BGE bekommen sollen. Naja, nach einer entsprechenden BGE-Weiterbildung wird er es auch begreifen, bin ich mir sicher!

    Meine Wünsche in Sachen BGE sind: endlich eine öffentlichere und kompetente, sachorientierte Diskussion in den Medien, damit auch grundlegende Vorurteile zum BGE aufgeklärt werden und nachlassen.

    Eine weitere Idee, die mir schon seit Jahren auf den Nägeln brennt, ist ein "Spiel", besser gesagt eine Simulation (mit Spielcharakter) für Politiker (u. a.). Nach Vorbildern wie "Anno 1604", "Die Siedler" etc. und heutigen Simulationstechniken (es kann ja heute fast alles simuliert werden) sollte es doch kein Problem darstellen, mit Daten aus der Statistik, von Wissenschaft, Medien, Wirtschaft usw. ein entsprechendes "Spiel" zu kreieren, mit dem man Szenarien, wie z. B. die Einführung des BGE, testen kann. Aber auch, mit dem entscheidungstragende Politiker, wie Minister etc., ihre Eignungsprüfung machen sollen, ähnlich wie der Deutsch-Test für Einwanderer ;), welchen Einfluss IHRE Entscheidung zu einem bestimmten Problem auch auf andere Bereiche der Gesellschaft hat. Ich erinnere mich noch an "Anno 1604", wo ich in dem Spiel z. B. auf den Bau eines Ärztehauses verzichtete, um Geld zu sparen, und meine gesamte "Gesellschaft" von der Pest dahingerafft wurde – Game Over! Selbst der Nicht-Bau einer Gastwirtschaft führte zu Unruhen im "Lande", die mich zum Neustart des Spiels bewegten. Alles nachvollziehbare Szenarien ;). Nun, das wäre doch sicher eine anspruchsvolle Aufgabe für die Kreativen über die Open Source Community, wäre sicher auch ein förderberechtigtes (Groß-)Projekt. Das gänge natürlich nur, wenn die Kreativen nicht im Gulag wären ;).

    Ich denke, die Einführung des BGE wäre ein Projekt für nach 2012, natürlich nur, wenn bis dahin die Welt nicht untergegangen ist und man dann auch die Weltuntergangs-Fetischisten zu einem kreativen Aufbruch und Neaunfang bewegen könnte (schwierige Sache) – also DAS Wahlkampf-Thema der nächsten Bundestagswahl, allerdings nicht für eine BGE-Partei, das bringt nichts, sondern parteiübergreifend bzw. -neutral. Ich hoffe, dass dies kein reines Wunschdenken bleibt, wie es momentan noch den Anschein hat. In diesem Sinne: Behaltet alle Euren Humor (auch wenn's schwer fällt 😉 oder lasst Euch davon inspirieren! Übrigens, wenn alle Künstler, Kreativen, Comedians usw. im Gulag sind, will ich auch DORTHIN! 😉

    Der Andy

    "Wenn wir alles täten, wozu wir imstande sind, würden wir uns wahrscheinlich in Erstaunen versetzen!"
    Thomas.A.Edison

  10. Anonymous

    He Andy
    Ich würd sofort mitkommen, kann doch nur lustig werden.
    Wie arm mus man sein wenn man alle Künstler in ein Gulag wünscht. Und schon fängt wieder die Ausgrenzung einer bestimmten Spezies an. Manche lernen es nie.
    Grundeinkommen macht alle Menschen gleich ( so versteh ich es ) und das sollten alle begrüßen die bis heute benachteiligt werden. Sozial gerechter Staat schimpft sich dieses Ausbeutersysthem, wo ein absolut Hirnloser Fachidiot sich Arbeitgeber nennt, nur weil er die Firma von Papa geerbt hat. Aber schauen wir lieber in die Zukunft bevor wir uns über das alte aufregen.
    Grundeinkommen? von mir aus sofort, aber dann bedingungslos und ohne irgendwelche Abstriche.
    Diejenigen die glauben niemand würde jeh wieder arbeiten gehen, sollten sich selbst mal fragen, ob sie auch nicht arbeiten gehen wollen. 99% der Harz4 Empfänger würden sofort wieder in Lohn und Brot gehen.

  11. Irene Varga

    Alleine schon die Aussicht, dass die miesesten Jobs besser bezahlt werden müssten, weil sie sonst niemand macht, überzeugt mich, dass das BGE ein guter Weg in eine gerechtere Zukunft ist. Motivation am Arbeitsplatz wäre wieder viel essentieller als die Macht des Arbeitgebers. Ebenfalls ist es sinnvoll, die Schwarzarbeit von Maschinen nicht länger hinzunehmen, sondern statt menschlicher Arbeit den Konsum zu besteuern. Der Steuerfreibetrag in Form eines BGE – die soziale Komponente der MWST – ist da tatsächlich nur die logische und notwendige Schlussfolgerung. Weil das BGE neben Gerechtigkeit auch Innovation und Gesundheit fördert, sollten wir nicht länger mit der Einführung zuwarten. Allfälliges anfängliches Ruckeln wäre die Mühe wer! Irene Varga, Dipl. Natw. ETH, Dipl. Informatikerin Richtung Projektmanagement, freischaffende Künstlerin, http://www.artsavour.ch

  12. Regina F. Rau

    Mit meinen folgenden Zeilen will ich sagen: "Ja, mit dem Grundeinkommen – BGE – würden viele Menschen sich wirklich wieder in die Gesellschaft einbringen können und wollen. Mit viel Freude, Elan und neuem Selbstwert und Selbstvertrauen. Alles wäre im Fluss, so wie es sein sollte…

    Ich selbst erlebe seit 1992, wie mein Leben eine riesen Wende nahm, als ich tatsächlich durch meine Berufs- und Erwerbsunfähigkeit plötzlich Wege fand, wie ich mich für die Gesellschaft einsetzen konnte, dass es für sehr viele Menschen zum großen Nutzen war und ist. Dass es so ist, wurde mir jedenfalls vielfach gesagt.

    Ich konnte Bilder für Menschen malen, die ihnen Mut machten, die ihnen ihre positiven Werte wieder vor Augen brachten, Zuversicht und Kraft gaben. Ich konnte zudem das, was ich noch sehr gut kann, nämlich Menschen zu helfen, mit ihrer bisher verschwiegenen aber lebensblockierenden Vergangenheit fertig zu werden… um endlich neue Kraft für neue Wege zu haben, die sie auch mutig und innovativ gehen!

    Ich konnte meine besten inneren Ressourcen entdecken und wirkungsvoll für die Gesellschaft einsetzen.

    Seit Jahren gebe ich somit auch jenen die Möglichkeit, sich zu entdecken, neue Wege zu finden… die kein Geld haben, die sich selbst aufgegeben hatten, die sich für unfähig, unwürdig und wertlos hielten.

    Was ich tue, hat viel mit Kunst, mit Selbstentdeckung, mit Selbst-Wertschätzung, mit Kreativität und Selbstentfaltung zu tun.

    Was ich während all der Jahre auf und mit diesem Weg erfuhr ist, dass diese Menschen, die ich begleiten und betreuen durfte und darf, fast ausschließlich heute einen Platz in der Gesellschaft gefunden haben – sich selbst vollwertig einbringen und wieder große an ihrem Leben und daran haben, etwas für andere zu tun, nämlich das, was sie am besten können!

    Meist arbeite ich viel länger, intensiver und "kraftvoller" – als ich es früher jemals für möglich gehalten hätte. Ich fange sehr früh an und höre sehr spät auf. Dennoch fühlt es sich frei und leicht an,

    Wie Irene Varga sagt: "wir sollten nicht länger mit der Einführung warten … anfängliches Ruckeln i s t die Mühe wert!

    Regina F. Rau, (Wirtschaftsinformatikerin), Künstlerin und Lebenscoach, http://www.regina-rau.de

  13. Regina F. Rau

    Teil 2:Seit Jahren gebe ich somit auch jenen die Möglichkeit, sich zu entdecken, neue Wege zu finden… die kein Geld haben, die sich selbst aufgegeben hatten, die sich für unfähig, unwürdig und wertlos hielten.

    Was ich tue, hat viel mit Kunst, mit Selbstentdeckung, mit Selbst-Wertschätzung, mit Kreativität und Selbstentfaltung zu tun.

    Was ich während all der Jahre auf und mit diesem Weg erfuhr ist, dass diese Menschen, die ich begleiten und betreuen durfte und darf, fast ausschließlich heute einen Platz in der Gesellschaft gefunden haben – sich selbst vollwertig einbringen und wieder große an ihrem Leben und daran haben, etwas für andere zu tun, nämlich das, was sie am besten können!

    Meist arbeite ich viel länger, intensiver und "kraftvoller" – als ich es früher jemals für möglich gehalten hätte. Ich fange sehr früh an und höre sehr spät auf. Dennoch fühlt es sich frei und leicht an,

    Wie Irene Varga sagt: "wir sollten nicht länger mit der Einführung warten … anfängliches Ruckeln i s t die Mühe wert!

    Regina F. Rau, (Wirtschaftsinformatikerin), Künstlerin und Lebenscoach, http://www.regina-rau.de

  14. Regina F. Rau

    Teil 1:

    Mit meinen folgenden Zeilen will ich sagen: "Ja, mit dem Grundeinkommen – BGE – würden viele Menschen sich wirklich wieder in die Gesellschaft einbringen können und wollen. Mit viel Freude, Elan und neuem Selbstwert und Selbstvertrauen. Alles wäre im Fluss, so wie es sein sollte…

    Ich selbst erlebe seit 1992, wie mein Leben eine riesen Wende nahm, als ich tatsächlich durch meine Berufs- und Erwerbsunfähigkeit plötzlich Wege fand, wie ich mich für die Gesellschaft einsetzen konnte, dass es für sehr viele Menschen zum großen Nutzen war und ist. Dass es so ist, wurde mir jedenfalls vielfach gesagt.

    Ich konnte Bilder für Menschen malen, die ihnen Mut machten, die ihnen ihre positiven Werte wieder vor Augen brachten, Zuversicht und Kraft gaben. Ich konnte zudem das, was ich noch sehr gut kann, nämlich Menschen zu helfen, mit ihrer bisher verschwiegenen aber lebensblockierenden Vergangenheit fertig zu werden… um endlich neue Kraft für neue Wege zu haben, die sie auch mutig und innovativ gehen!

    Ich konnte meine besten inneren Ressourcen entdecken und wirkungsvoll für die Gesellschaft einsetzen.

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