Grundeinkommen – der Trailer zum Film

Der erste Film zu dem Zukunftsthema, das keinen kalt lässt: Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle.

Das löst Emotionen aus und Fragen: Mehr Möglichkeiten zur eigenen Initiative? Oder der Untergang der Leistungsgesellschaft? Und wie soll es bezahlt werden? Der Film mischt Festgefahrenes auf, zeigt Überraschendes, lässt mit- und weiterdenken. Nehmen wir das Ganze einmal persönlich.

Das bedingungslose Grundeinkommen bringt neue Energien in alle gesellschaftlichen Bereiche. Und überraschend wird es gerade da, wo man Trockenheit erwartet: Tabuthemen sind nicht ausgespart.

Dauer: 7 Minuten

Trailer französisch synchronisiert

Für die Einblendung von Untertiteln in mehreren Sprachen clicken sie die kleine Taste CC im Player. (französisch, deutsch, englisch, italienisch, spanisch, dänisch, hebräisch, japanisch, katalanisch, niederländisch, norwegisch, polnisch, portugisisch, russisch, slowakisch, schwedisch, tschechisch, ungarisch)

Grundeinkommen – ein Kulturimpuls (D Originalfassung)
Revenu de base – le film
(F synchronisierte Fassung)

 

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(Die DVD ist zur Zeit vergriffen.)

 

Presseecho Auswahl:

„ Es ist ein kleiner kluger Film über den Zustand unserer Welt. Eine Art „Sendung mit der Maus“, die zu erklären versucht, wie das Grundeinkommen funktioniert, wer es finanzieren und was es bewirken könnte.“
Mikael Krogerus, brand eins

„Der Film Grundeinkommen ist weit mehr als eine Sammlung von Fragen, Antworten und Argumenten. Man sieht und hört zwar viele Zeitzeugen, es gibt Grafiken und alles was zu einem Dokumentarfilm mit Aufklärungs-Anspruch gehört, aber es hat auch utopische und überraschende Einstellungen in diesem Film.“
Beitrag als mp3 hören: Jetzt abspielen

„Wenn jeder sein eigener König ist, muss keiner der König des anderen sein.“
Michael Sennhauser, Schweizer Radio DRS:

„Der Film «Grundeinkommen» macht neugierig und lädt zum Weiterdenken ein. Eine äusserst sehenswerte Lektion Wirtschaftskunde.“
Basler Zeitung

„Der Film hinterlässt einen tiefen Eindruck. Er macht nachdenklich und fordert die individuelle Aktivität. Er löst die Scheu vor der Unbequemlichkeit des Denkens. Er weckt lebendiges Interesse an den Angelegenheiten der Gesellschaft und macht sie zum eigenen Bewusstseinsinhalt. Ein Kulturimpuls jenseits von Idealismus, eine Herausforderung!“
Nadine Aeberhard-Josche, Info3

Medienecho

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16 Comments

  1. Robert Bleilebens, Köln

    Ein sehr guter Film! Ich hoffe, er kommt demnächst auch mal im Fernsehen!
    Die Tabelle mit der Darstellung der Steuerprogression müßte noch mal eingehend erläutert werden. So ist sie selbst mir nicht verständlich, obwohl ich mich viel mit solchen mathemathischen Fragen des Grundeinkommens beschäftige. Erst recht ist es schwierig für Leute, die sich weniger mit Prozentrechnung befassen. Aber vielleicht wird das ja im Film eingehender erläutert!
    Zum „Hineinwachsen“ in die bestehenden Einkommen: Gemeint ist damit die vollständige Anrechnung des Grundeinkommens auf den Nettolohn. Damit wird der Arbeitgeber drastisch bei den Lohnkosten entlastet: Er spart nicht nur die komplette Differenz zwischen Arbeitgeber-Brutto und Netto, sondern auch noch soviel vom Nettolohn, wie es dem Grundeinkommen entspricht. Wenn es so nun so wäre, daß diese drastische Lohnkostensenkung komplett an den Verbraucher weitergegen würde, dann wäre es in Ordnung. Denn eine Steigerung der Kaufkraft ist sowohl über die Angebotsseite wie übner die nachfrageseite möglich. Also sowohl über Preissenkungen bei gleichem Einkommen (Angebotsseite) wie auch über Einkommenssteigerung bei gleichen Preisen (Nachfrageseite). Das Problem: Heute ist die Profitgier so weitverbreitet, daß eine Lohnkostenentlastung in steigende Gewinne fließt und nur dann an den Verbraucher weitergegeben wird, wenn es der Wettbewerbsdruck erzwingt. Und dieser ist nun nicht in allen Branchen besonders hoch. Das geht also nur mit scharfem Wettbewerb und / oder nachlassender Profitgier.
    Außerdem vermindert sich durch die Anrechnung der positive finanzielle Arbeitsanreiz (der finanzielle Vorteil durch die Arbeit = Netto-Hinzuverdienst). Und da diese Form der Arbeitsanreizes auf absehbare Zeit erhebliche, wenn auch abnehmende Bedeutung haben wird, braucht man eben bei den meisten Jobs auch einen ordentlichen Netto-Hinzuverdienst. Deshalb werden die meisten Arbeitnehmer derzeit eine vollständige Anrechnung des BGE auf den Nettolohn nicht akzeptieren (und dann muß man ihnen sowieso mehr geben aufgrund ihrter durch das BGE gestärkten Verhandlungsmacht).
    Abschließend noch eine Bitte: Hier in dem Film wird von „dem Grundeinkommen“ gesprochen. Das gibt es jedoch so pauschal nicht. Denn es gibt ja schließlich eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle. Bei dem hier vorgestellten Modell handelt es sich um ein antroposophisch inspiriertes Modell entsprechend den Vorstelllungen von Götz Werner.

  2. Darf ich bei der Gelegenheit auf das politische Browserspiel de.ars-regendi.com aufmerksam machen, in dem man einen realistisch simulierten Staat regieren und zwei Formen des Grundeinkommens einführen kann?

  3. Eduard Yusupov

    Das Thema Grundeinkomme ist sehr interessant. Es ist ein ideales Modell für den Wohlstand aller Menschen auf der ganzen Welt.
    Allerdings darf nicht vergesen werden, dass wir alle von unserem egoistischen Verlangen geleitet werden. Alles, was ein Mensch macht, folgt dem Gesetz, ein Minimum zu geben und ein Maximum zu erhalten. Die Motivation zu irgendeiner Handlung des Menschen liegt entweder in einem zu erwaretenden Genuss oder in einem quälenden Leid, vor welchem man fliehen möchte.

    Solange die Menschen noch egoistisch handeln und nur ein Maximum für sich suchen, ohne auf die Anderen Rücksicht zu nehmen, wird dieses Modell des Grundeinkommen ausgenutzt werden und wird in einer anwendbaren Form nicht durchführbar sein.

    Zur Umsetzung des Grundeinkommens ist es nötig, dass alle Menschen erkennen, dass Sie Teile eines Ganzen sind, wie in einem lebenden Organismus, der aus Zellen und Organen besteht. Jede Zelle erhält das, was sie zum Leben braucht und gibt ein Maximum für das Wohlergehen des Organismus.

    Der Schlüssel liegt in der Erkenntnis aller Menschen, dass die bestehenden egoistischen Werte der Gesellschaft ausgedient haben und uns zu jenen Krisen gebracht habe, die wir jetzt alle verspüren.

    Wenn wir uns die Natur ansehen, so können wir daraus ideale Formen des menschlichen Zusammenlebens ableiten. Die Formel für eine lebensfähige menschliche Gesellschaft lautet dementsprechend „Jeder gibt nach seinen Fähigkeiten und erhält nach seinen Bedüfnissen.“ Unter diesen Voraussetzungen ist ein Grundeinkommen sogar notwendig.

  4. Bis zum 10.02.09 kann jeder noch für das bedingungslose Grundeinkommen petieren:
    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;petition=1422;sa=sign

  5. Anonymous

    Laut Film kann man das Grundeinkommen überall einführen,in einer Stadt oder in einem Bundesland zb.Mecklenburg Vorpommern oder bei den Kindern.
    Man muß nur Anfangen es zu tun!

  6. Anonymous

    Wenn der gesamte Film Bestandteil der politischen und kulturellen Bildung an allen Lehrstätten ist, haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung lebenswerte Gesellschaft getan. Er ist Kulturimpuls für unser aller Zusammenleben!

    Grüße aus Kiel
    Lutz

  7. Anonymous

    ach ich weiss nicht…wieviele werden krampfhaft versuchen, mit grundeinkommen und ein paar krummen dnigern über die runden zu kommen? die anzahl 30%/40%-stellen wird massiv zunehmen. vor allem wichtige stellen wären längerfristig schwer zu besetzen.
    in der diskussion werden aus viele sozialpsychologische aspekte ausgeblendet oder zu oberflächlich behandelt.
    niemand kann heute mit sicherheit voraussehen, wie sich der mensch in diesem gebilde verhalten wird.
    soll lichtenstein der teststaat sein.
    hat sich jemand gedanken darüber gemacht, wie der einfluss auf andere staaten sein würde, wenn einer mit dem grundeinkommen beginnt?

  8. Anonymous

    Vor ein paar Jahren besuchte ich (50 Jahre), eine Maßnahme vom Arbeitsamt.
    Dort wurde den Teilnehmern nahegelegt irgendwo ein Praktikum zu machen, aber wo?
    Allein diese Möglichkeit setzte bei mir wunderbare Energien frei. Ich ließ meiner Intuition freien Lauf und mit ein paar Mausklicken wußte ich auch wo. Kurz darauf konnte ich in einer Schule für geistig behinderte Kinder sehr lehrreiche Erfahrungen sammeln!
    Leider kann ich die Ausbildung nicht beginnen, da dann das ALG II gestrichen wird. Durch ein Grundeinkommen ist die Freiheit und die Möglichkeit für eine Ausbildung für ältere Arbeitslose gegeben!

  9. Dr. Friedhelm Hinz

    Gibt es eigentlich irgendwo Hintergrundinformationen zum Film? Ich denke da z.B. an die Umfrageergebnisse: Wo wurden sie gemacht, in der Schweiz oder in Deutschland?

  10. Daniel Häni

    lieber herr dr. hinz
    die umfragen sind nicht wissenschaftlich repräsentativ, aber kulturell in beiden ländern ähnlich zutreffend. in der schweiz ein bisschen mehr "das gleiche" in deutschland ein bisschen mehr "etwas anderes".

    am meisten unterlagen finden sie hier: http://www.archiv-grundeinkommen.de

  11. Anonymous

    Danke!

    Es ist gut immer mal wieder zu sehen, dass nicht alle nur auf ihrem Arsch sitzen und meckern! 🙂
    So wird es doch noch was mit uns Menschen.

    -Sascha

  12. Christian Störzer, München

    Lieber Herr Häni,
    lieber Herr Schmidt,
    liebes Filmteam,

    das ist ein ganz ausgezeichneter Film! Obwohl ich mich seit Jahren mit der Materie "Bedingungsloses Grundeinkommen" beschäftige und mir die Inhalte des Films hinreichend bekannt sind, habe ich ihn nun schon mehrfach angeschaut und er hat mich immer wieder auf's Neue beeindruckt, was zeigt, das er wirklich gut ist.

    Ich lasse keine Gelegenheit aus, im Freundes- und Bekanntenkreis sowie in Internetforen diesen Film zu empfehlen.

    Herzlichen Gruß
    Christian Störzer
    Mitglied im Netzwerk Grundeinkommen

  13. Irene Varga

    Der Film müsste „Pflichtlektüre“ für mindestens jeden Politiker, jeden Unternehmer und jeden stimmberechtigten Bürger sein. Die Frage ist nicht „kann das gehen?“ – die Frage ist, wie müssen wir vorgehen, damit das Beste dabei herauskommt. Lösungsvorschläge für allfällige Risikosituationen nehmen die Angst vor dem Unbekannte. Der Film ist eine fantastische Hilfe, um die Diskussionen zu sämtlichen aufkommenden Fragen und Bedenken auf breiter Basis in Gang zu bringen. Historisch ähnliche „Umstürze“ wie das moderne Weltbild (die Erde ist rund und sie ist nicht das Zentrum des Universums), die Einführung der Demokratie, die Abschaffung der Sklaverei und die Einführung des Frauenstimmrechtes etc. sind da sehr wertvolle Hinweise im Film auf Veränderungen, die der Mensch erfolgreich bewältigen konnte. Systeme wie das BGE werden einmal real sein. Es wäre fantastisch, wenn wir nicht zu lange darauf warten müssten. – Irene Varga, Dipl. Natw. ETH, Dipl. Informatikerin Richtung Projektmanagement, freischaffende Künstlerin, http://www.artsavour.ch

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